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Frühjahrs-Check für Oldtimer: Sicher in den Frühling starten

Tipps für den Start in die Oldtimer-Saison: Unser 10-Punkte-Frühlingscheck

Der Frühling steht vor der Tür und es wird Zeit, den Oldtimer aus dem Winterschlaf zu holen.
Doch bevor Sie sich auf die nächste Ausfahrt begeben, sollten Sie einen ausführlichen Frühjahrs-Check durchführen.
Mit unserem 10-Punkte-Plan können Sie sicherstellen, dass Ihr Oldtimer bereit für die neue Saison ist.

1. Motoröl

Der Check beginnt mit einem Blick auf das Motoröl.
Die Frage, ob das Öl im Herbst oder im Frühjahr gewechselt werden sollte, wird in der Oldtimerszene heiß diskutiert.
Die einen empfehlen den Ölwechsel vor der Winterpause, um Ablagerungen zu vermeiden.
Die anderen wechseln im Frühjahr, um zu verhindern, dass das frische Öl über den Winter altert.
Wieder andere bevorzugen ein spezielles Winteröl. Unabhängig von der Entscheidung ist es wichtig, dass das Öl warm und fließfähig ist, bevor es gewechselt wird.

Bei der Wahl des richtigen Motoröls für Ihren Oldtimer sollten Sie auf Produkte setzen, die speziell auf die Bedürfnisse klassischer Fahrzeuge abgestimmt sind.
Diese bieten einen effektiven Schutz vor Verschleiß und Korrosion, ohne die Dichtungsmaterialien anzugreifen.

Welches Motoröl für Oldtimer? Unsere Empfehlungen für einen effektiven Schutz

Es ist auch ratsam, den Ölstand mit warmgefahrenem Motor erneut zu prüfen.
Wenn der Stand zu niedrig ist, kann es zu Überhitzung des Motors führen, was zu erheblichen Schäden führen kann.
Wenn Sie auf der Fahrt bemerken, dass die Temperaturanzeige steigt oder Sie ungewöhnliche Geräusche hören, halten Sie an und überprüfen Sie auch den Kühlflüssigkeitsstand.

Extra-Tipp: Wie Sie Ihren Oldtimer mit regelmäßigem Ölwechsel in Schuss halten

Oldtimer sind für viele Autofans mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – sie sind Lieblingsstücke, Sammelobjekte und oft auch Familienmitglieder.
Doch um die alten Motoren in Schuss zu halten, ist ein regelmäßiger Ölwechsel unverzichtbar. Obwohl sich moderne Autos nicht wesentlich von Oldtimern unterscheiden, sind bei Letzteren besondere Aspekte zu beachten.

Der Motor ist das Herzstück jedes Autos und es kommt besonders auf die Schmiereigenschaften des richtigen Motoröls an. Ohne das notwendige Motoröl könnte ein Verbrennungsmotor nicht funktionieren.
Deshalb ist ein regelmäßiger Ölwechsel enorm wichtig, um die gewünschten Eigenschaften des Schmierstoffes zu erhalten. Im schlimmsten Fall drohen Beschädigungen im Motorinneren bis hin zu einem kapitalen Motorschaden.
Während des Betriebs herrschen im Motorinneren nicht nur extrem hohe Temperaturen, sondern auch ein gewaltiger Druck. Dadurch können Abgase in den Ölkreislauf gelangen und Fremdstoffe im Öl ablagern, die die Materialien im Motorraum und den Leitungen angreifen und das Öl altern lassen. Daher ist es wichtig, sich an die vom Hersteller vorgegebenen Ölwechsel-Intervalle zu halten, um das Öl immer in einem idealen und verschmutzungsfreien Zustand zu halten.

Obwohl bei modernen Autos automatische Hinweise auf fällige Service-Termine im Display erscheinen, fehlen diese bei Oldtimern meist.
Daher sollte man als Oldtimer-Besitzer besonders darauf achten, regelmäßig einen Ölwechsel durchzuführen, um das Schätzchen auf vier Rädern noch viele weitere wunderbare Jahre zu begleiten.

Ein gut gewartetes Fahrzeug macht sich auch immer besser, wenn man es irgendwann einmal verkaufen möchte.

 

Neben dem Motoröl sollten auch andere Bereiche des Oldtimers einem gründlichen Check unterzogen werden.
Nur wenn alle Komponenten einwandfrei funktionieren, können Sie beruhigt zu den nächsten Ausfahrten starten:

 

2. Reifencheck: Profiltiefe, Reifendruck, Ventile prüfen

Vor der ersten Fahrt sollte ein ausführlicher Reifencheck durchgeführt werden, um mögliche Sicherheitsrisiken auszuschließen.

Zunächst sollten die Reifen und Felgen auf Beschädigungen wie Risse oder Beulen untersucht werden.
Auch Fremdkörper wie Steine oder Schrauben können sich in den Reifenprofilen verfangen haben und sollten entfernt werden.
Bei dieser Gelegenheit bitte gleich noch mal die Profiltiefe messen!

Ebenfalls wichtig ist der Reifendruck:
Um Standplatten zu vermeiden, haben Sie sicherlich vor dem Winter den Luftdruck erhöht – dieser muss nun natürlich wieder angepasst werden.

Lassen Sie auch die Ventile nicht außer Acht:
Diese können im Laufe der Zeit undicht werden, was zu einem schleichenden Druckverlust führen kann. Deshalb sollten sie regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Wer regelmäßig die Reifen überprüft und gegebenenfalls auswechselt (spätestens nach 8 Jahren sollten neue Reifen her!),
kann sich unbesorgt auf die Straße begeben und das Fahrgefühl mit seinem Schmuckstück genießen.

 

3. Batterie nach Winterpause geladen?

Vor dem ersten Start überprüfen Sie den Ladezustand Ihrer Oldtimer-Batterie. Hierfür kann ein handelsübliches Batterieladegerät verwendet werden.
Es ist jedoch zu beachten, dass beim Laden einer entladenen Batterie aufgrund der entstehenden Gase eine ausreichende Belüftung des Raumes gewährleistet sein muss.

Idealerweise wurde die Batterie bereits im Herbst ausgebaut und mit einem Erhaltungsladegerät über den Winter gelagert.
In diesem Fall ist der Ladezustand in der Regel noch ausreichend, um die erste Fahrt im Frühjahr problemlos zu bewältigen.
Sollte die Batterie während der Lagerung nicht gepflegt worden sein, kann es notwendig sein, sie zuerst vollständig aufzuladen, bevor sie wieder eingebaut werden kann.

Es ist außerdem empfehlenswert, die Anschlüsse und Pole der Batterie auf Korrosion und Verschmutzung zu überprüfen und gegebenenfalls zu reinigen.

Eine regelmäßige Pflege der Batterie und eine korrekte Lagerung über den Winter können dazu beitragen, ihre Lebensdauer zu verlängern und unangenehme Überraschungen bei der ersten Ausfahrt im Frühjahr zu vermeiden.

 

4. Bremsen & Bremsflüssigkeit überprüfen: Mit Oldtimer im Frühjahr sicher unterwegs

Um sicherzustellen, dass Ihr Fahrzeug sicher und zuverlässig auf der Straße unterwegs ist, sollten Sie zunächst die Bremsanlage einer ausführlichen Sichtprüfung unterziehen.
Untersuchen Sie die Bremsbeläge auf Verschleiß und Beschädigungen.
Bei Rissen, Absplitterungen oder zu geringer Materialstärke sollten die Beläge unbedingt ausgetauscht werden, um ein sicheres Bremsverhalten zu gewährleisten.

Es ist auch wichtig, die Bremsflüssigkeit auf ihren Siedepunkt zu prüfen. Die Bremsflüssigkeit nimmt im Laufe der Zeit Wasser auf, was dazu führen kann, dass der Siedepunkt sinkt und die Bremswirkung abnimmt.
Daher sollte die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre gewechselt werden, um ein optimales Bremsverhalten sicherzustellen.

Weiterhin sollten die Bremsleitungen auf Risse, Beschädigungen oder Korrosion überprüft werden. Auch hier gilt: Bei festgestellten Mängeln sollten die Leitungen ausgetauscht werden, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Zusätzlich können auch die Bremszylinder und -sättel auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.
Eine gründliche Reinigung der Bremsen und Schmierung der beweglichen Teile kann hier dazu beitragen, dass die Bremsen zuverlässig und gleichmäßig funktionieren.

Abschließend empfiehlt es sich, eine Probefahrt zu machen, um das Bremsverhalten des Fahrzeugs zu testen.
Hierbei sollten aufmerksam ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen wahrgenommen werden, die auf mögliche Probleme mit den Bremsen hinweisen könnten.

 

5. Flüssigkeitscheck: Kühl- & Hydraulikflüssigkeit sowie Scheibenwischwasser auffüllen

Um ein optimales Fahrerlebnis zu gewährleisten, sollten beim Frühjahrs-Check von Oldtimern auch die verschiedenen Flüssigkeiten überprüft werden.
Dazu gehören nicht nur die Bremsflüssigkeit und Motoröl, sondern auch die Hydraulikflüssigkeit der Servolenkung und die Kühlflüssigkeit.

Wer gerne selber an seinem Oldtimer schraubt, zieht vielleicht auch die Anschaffung eines Refraktometers in Erwägung, um den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit oder den Gefrierpunkt der Kühlflüssigkeit und Scheibenwischwasser zu messen.

 

6. Elektronik und Beleuchtung: Im Frühjahrscheck für Oldtimer nicht vernachlässigen

Der Frühjahrs-Check eines Oldtimers sollte auch eine Überprüfung der elektronischen Systeme und der Beleuchtung umfassen.
Insbesondere ältere Fahrzeuge mit ihren oft noch originalen Kabelbäumen und elektrischen Komponenten können im Laufe der Zeit anfällig für Ausfälle werden.
Daher ist es ratsam, alle elektrischen Systeme des Fahrzeugs gründlich zu inspizieren und zu testen.

Prüfen Sie alle elektrischen Komponenten und die Beleuchtung auf Funktionstüchtigkeit, einschließlich der Scheinwerfer, Blinker und des Innenlichts.

Beginnen Sie damit, alle Glühbirnen und Lampen zu überprüfen und gegebenenfalls zu ersetzen.
Auch wenn die Glühbirnen auf den ersten Blick noch funktionieren, können sie durch das Alter und die Nutzung schwächer geworden sein und nicht mehr die volle Leistung erbringen. Achten Sie darauf, dass alle Lampen richtig eingestellt sind und das Licht korrekt ausgerichtet ist.

Neben den grundlegenden elektrischen Komponenten sollten auch alle Sicherungen überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.
Achten Sie darauf, dass die Sicherungen die richtige Größe und Leistung für die einzelnen Komponenten haben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontrolle der Scheibenwischer und der Scheibenwaschanlage.
Prüfen Sie, ob die Wischerblätter in gutem Zustand sind und ersetzen Sie sie gegebenenfalls.
Testen Sie auch die Waschanlage und stellen Sie sicher, dass sie ordnungsgemäß funktioniert.

 

7. Karosseriecheck: Lackzustand und Roststellen überprüfen

Diesen Punkt werden Sie an Ihrem Schätzchen sicherlich ohnehin regelmäßig durchführen:

Überprüfen Sie die Karosserie auf Rost und Schäden und achten Sie auf eine gleichmäßige Lackierung. Auch kleinere Dellen oder Kratzer können später teure Reparaturen bedeuten.

Zunächst sollten Schmutz und Salzreste gründlich entfernt werden, um eine optimale Grundlage für eine Lackaufbereitung zu schaffen.
Anschließend kann der Lack aufpoliert werden, um ihn wieder zum Glänzen zu bringen.
Eine regelmäßige Wachsbehandlung schützt den Lack vor Umwelteinflüssen und sorgt für eine längere Haltbarkeit.

Neben der Lackpflege ist auch die Karosserie auf Mängel zu überprüfen. Hierbei sollten insbesondere Roststellen, Dellen oder Kratzer untersucht werden.
Kleine Roststellen können meist selbst behoben werden, während größere Reparaturen eine professionelle Lackiererei erfordern.
Kratzer und Dellen sollten ebenfalls beseitigt werden, um den Wert des Oldtimers zu erhalten.

Kleine Beschädigungen und Abplatzer lassen sich mit den geeigneten Hilfsmitteln schnell & unkompliziert selber ausbessern.

 

8. Reinigung & Pflege: Lack, Dichtungen und Felgen reinigen und pflegen

Denken Sie auch daran, dass Ihr Oldtimer in den Wintermonaten wahrscheinlich viel Zeit in der Garage verbracht hat und somit eine Wäsche benötigt.
Eine gründliche Reinigung und Pflege Ihres Oldtimers lohnt sich nicht nur für die Optik, sondern auch für die langfristige Erhaltung Ihres Klassikers.
Es empfiehlt sich, das Auto von Hand zu waschen, da Waschanlagen und Bürsten dem Lack und empfindlichen Stoffdächern schaden können.

Neben der Lackpflege spielt auch die Pflege der Gummiteile eine wichtige Rolle.
Regelmäßiges Pflegen mit Glyzerin oder speziellen Dichtungspflegeprodukten sorgt dafür, dass die Gummiteile geschmeidig bleiben und länger halten.
Insbesondere die Gummis von älteren Oldtimern benötigen eine besondere Pflege, da sie manchmal gar nicht mehr lieferbar sind.
Gut gepflegte Gummiteile verhindern, dass Feuchtigkeit in den Innenraum eindringt und Rostschäden sowie muffigen Geruch verursacht.

 

9. Innenausstattung im Fokus: Pflege & Aufbereitung

Überprüfen Sie den Zustand der Sitze, des Armaturenbretts und der Polsterung auf Beschädigungen oder Abnutzungserscheinungen.

Eine regelmäßige Pflege und Reinigung kann nicht nur den optischen Eindruck verbessern, sondern auch die Haltbarkeit der Materialien verlängern.

Zunächst sollte man die Sitze auf Risse, Abnutzungsspuren und Verfärbungen untersuchen.
Bei Ledersitzen kann man beispielsweise mit einem speziellen Lederreiniger und -pflegeprodukt Abhilfe schaffen.
Auch für Stoffpolster gibt es passende Reinigungsmittel, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen.
Auch das Auftragen von Imprägniermitteln kann bei empfindlichen Stoffbezügen eine sinnvolle Maßnahme sein.
Bei tiefergehenden Schäden wie Rissen oder Löchern sollte man eine Fachwerkstatt aufsuchen, die eine fachgerechte Reparatur durchführen kann.

Auch das Armaturenbrett verdient Aufmerksamkeit. Hier sollte man darauf achten, dass die Instrumente und Anzeigen einwandfrei funktionieren und gut lesbar sind.
Im Falle von Beschädigungen am Armaturenbrett kann man ebenfalls eine Fachwerkstatt aufsuchen, um eine professionelle Reparatur durchführen zu lassen.
Neben der Reinigung und Reparatur sollte man auch auf die Erhaltung des Zustands achten.
Eine regelmäßige Cockpitpflege mit geeigneten Mitteln wie Leder- oder Kunststoffpflegeprodukten kann dazu beitragen, dass das Material nicht porös wird oder ausbleicht.

Insgesamt lohnt es sich, dem Innenraum des Oldtimers ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken.
Eine regelmäßige Reinigung und Pflege kann die Haltbarkeit der Materialien verlängern und dazu beitragen, dass das Fahrzeug auch innen in einem guten Zustand bleibt.

 

10. Und jetzt der entspannte Part: Probefahrt!

Machen Sie eine ausführliche Probefahrt, um das Fahrzeug auf Herz und Nieren zu testen und achten Sie auf ungewöhnliche Vibrationen, Geräusche oder Fahreigenschaften.

Mit unserem Frühjahrs-Check und der Wahl des richtigen Motoröls können Sie beruhigt in den Frühling starten und die ersten warmen Tage mit Ihrem Oldtimer genießen.

 

Tipps für den Start in die Oldtimer-Saison: Unser 10-Punkte-Frühlingscheck Der Frühling steht vor der Tür und es wird Zeit, den Oldtimer aus dem Winterschlaf zu holen. Doch bevor Sie sich auf... mehr erfahren »
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Frühjahrs-Check für Oldtimer: Sicher in den Frühling starten

Tipps für den Start in die Oldtimer-Saison: Unser 10-Punkte-Frühlingscheck

Der Frühling steht vor der Tür und es wird Zeit, den Oldtimer aus dem Winterschlaf zu holen.
Doch bevor Sie sich auf die nächste Ausfahrt begeben, sollten Sie einen ausführlichen Frühjahrs-Check durchführen.
Mit unserem 10-Punkte-Plan können Sie sicherstellen, dass Ihr Oldtimer bereit für die neue Saison ist.

1. Motoröl

Der Check beginnt mit einem Blick auf das Motoröl.
Die Frage, ob das Öl im Herbst oder im Frühjahr gewechselt werden sollte, wird in der Oldtimerszene heiß diskutiert.
Die einen empfehlen den Ölwechsel vor der Winterpause, um Ablagerungen zu vermeiden.
Die anderen wechseln im Frühjahr, um zu verhindern, dass das frische Öl über den Winter altert.
Wieder andere bevorzugen ein spezielles Winteröl. Unabhängig von der Entscheidung ist es wichtig, dass das Öl warm und fließfähig ist, bevor es gewechselt wird.

Bei der Wahl des richtigen Motoröls für Ihren Oldtimer sollten Sie auf Produkte setzen, die speziell auf die Bedürfnisse klassischer Fahrzeuge abgestimmt sind.
Diese bieten einen effektiven Schutz vor Verschleiß und Korrosion, ohne die Dichtungsmaterialien anzugreifen.

Welches Motoröl für Oldtimer? Unsere Empfehlungen für einen effektiven Schutz

Es ist auch ratsam, den Ölstand mit warmgefahrenem Motor erneut zu prüfen.
Wenn der Stand zu niedrig ist, kann es zu Überhitzung des Motors führen, was zu erheblichen Schäden führen kann.
Wenn Sie auf der Fahrt bemerken, dass die Temperaturanzeige steigt oder Sie ungewöhnliche Geräusche hören, halten Sie an und überprüfen Sie auch den Kühlflüssigkeitsstand.

Extra-Tipp: Wie Sie Ihren Oldtimer mit regelmäßigem Ölwechsel in Schuss halten

Oldtimer sind für viele Autofans mehr als nur ein Fortbewegungsmittel – sie sind Lieblingsstücke, Sammelobjekte und oft auch Familienmitglieder.
Doch um die alten Motoren in Schuss zu halten, ist ein regelmäßiger Ölwechsel unverzichtbar. Obwohl sich moderne Autos nicht wesentlich von Oldtimern unterscheiden, sind bei Letzteren besondere Aspekte zu beachten.

Der Motor ist das Herzstück jedes Autos und es kommt besonders auf die Schmiereigenschaften des richtigen Motoröls an. Ohne das notwendige Motoröl könnte ein Verbrennungsmotor nicht funktionieren.
Deshalb ist ein regelmäßiger Ölwechsel enorm wichtig, um die gewünschten Eigenschaften des Schmierstoffes zu erhalten. Im schlimmsten Fall drohen Beschädigungen im Motorinneren bis hin zu einem kapitalen Motorschaden.
Während des Betriebs herrschen im Motorinneren nicht nur extrem hohe Temperaturen, sondern auch ein gewaltiger Druck. Dadurch können Abgase in den Ölkreislauf gelangen und Fremdstoffe im Öl ablagern, die die Materialien im Motorraum und den Leitungen angreifen und das Öl altern lassen. Daher ist es wichtig, sich an die vom Hersteller vorgegebenen Ölwechsel-Intervalle zu halten, um das Öl immer in einem idealen und verschmutzungsfreien Zustand zu halten.

Obwohl bei modernen Autos automatische Hinweise auf fällige Service-Termine im Display erscheinen, fehlen diese bei Oldtimern meist.
Daher sollte man als Oldtimer-Besitzer besonders darauf achten, regelmäßig einen Ölwechsel durchzuführen, um das Schätzchen auf vier Rädern noch viele weitere wunderbare Jahre zu begleiten.

Ein gut gewartetes Fahrzeug macht sich auch immer besser, wenn man es irgendwann einmal verkaufen möchte.

 

Neben dem Motoröl sollten auch andere Bereiche des Oldtimers einem gründlichen Check unterzogen werden.
Nur wenn alle Komponenten einwandfrei funktionieren, können Sie beruhigt zu den nächsten Ausfahrten starten:

 

2. Reifencheck: Profiltiefe, Reifendruck, Ventile prüfen

Vor der ersten Fahrt sollte ein ausführlicher Reifencheck durchgeführt werden, um mögliche Sicherheitsrisiken auszuschließen.

Zunächst sollten die Reifen und Felgen auf Beschädigungen wie Risse oder Beulen untersucht werden.
Auch Fremdkörper wie Steine oder Schrauben können sich in den Reifenprofilen verfangen haben und sollten entfernt werden.
Bei dieser Gelegenheit bitte gleich noch mal die Profiltiefe messen!

Ebenfalls wichtig ist der Reifendruck:
Um Standplatten zu vermeiden, haben Sie sicherlich vor dem Winter den Luftdruck erhöht – dieser muss nun natürlich wieder angepasst werden.

Lassen Sie auch die Ventile nicht außer Acht:
Diese können im Laufe der Zeit undicht werden, was zu einem schleichenden Druckverlust führen kann. Deshalb sollten sie regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Wer regelmäßig die Reifen überprüft und gegebenenfalls auswechselt (spätestens nach 8 Jahren sollten neue Reifen her!),
kann sich unbesorgt auf die Straße begeben und das Fahrgefühl mit seinem Schmuckstück genießen.

 

3. Batterie nach Winterpause geladen?

Vor dem ersten Start überprüfen Sie den Ladezustand Ihrer Oldtimer-Batterie. Hierfür kann ein handelsübliches Batterieladegerät verwendet werden.
Es ist jedoch zu beachten, dass beim Laden einer entladenen Batterie aufgrund der entstehenden Gase eine ausreichende Belüftung des Raumes gewährleistet sein muss.

Idealerweise wurde die Batterie bereits im Herbst ausgebaut und mit einem Erhaltungsladegerät über den Winter gelagert.
In diesem Fall ist der Ladezustand in der Regel noch ausreichend, um die erste Fahrt im Frühjahr problemlos zu bewältigen.
Sollte die Batterie während der Lagerung nicht gepflegt worden sein, kann es notwendig sein, sie zuerst vollständig aufzuladen, bevor sie wieder eingebaut werden kann.

Es ist außerdem empfehlenswert, die Anschlüsse und Pole der Batterie auf Korrosion und Verschmutzung zu überprüfen und gegebenenfalls zu reinigen.

Eine regelmäßige Pflege der Batterie und eine korrekte Lagerung über den Winter können dazu beitragen, ihre Lebensdauer zu verlängern und unangenehme Überraschungen bei der ersten Ausfahrt im Frühjahr zu vermeiden.

 

4. Bremsen & Bremsflüssigkeit überprüfen: Mit Oldtimer im Frühjahr sicher unterwegs

Um sicherzustellen, dass Ihr Fahrzeug sicher und zuverlässig auf der Straße unterwegs ist, sollten Sie zunächst die Bremsanlage einer ausführlichen Sichtprüfung unterziehen.
Untersuchen Sie die Bremsbeläge auf Verschleiß und Beschädigungen.
Bei Rissen, Absplitterungen oder zu geringer Materialstärke sollten die Beläge unbedingt ausgetauscht werden, um ein sicheres Bremsverhalten zu gewährleisten.

Es ist auch wichtig, die Bremsflüssigkeit auf ihren Siedepunkt zu prüfen. Die Bremsflüssigkeit nimmt im Laufe der Zeit Wasser auf, was dazu führen kann, dass der Siedepunkt sinkt und die Bremswirkung abnimmt.
Daher sollte die Bremsflüssigkeit alle zwei Jahre gewechselt werden, um ein optimales Bremsverhalten sicherzustellen.

Weiterhin sollten die Bremsleitungen auf Risse, Beschädigungen oder Korrosion überprüft werden. Auch hier gilt: Bei festgestellten Mängeln sollten die Leitungen ausgetauscht werden, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Zusätzlich können auch die Bremszylinder und -sättel auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden.
Eine gründliche Reinigung der Bremsen und Schmierung der beweglichen Teile kann hier dazu beitragen, dass die Bremsen zuverlässig und gleichmäßig funktionieren.

Abschließend empfiehlt es sich, eine Probefahrt zu machen, um das Bremsverhalten des Fahrzeugs zu testen.
Hierbei sollten aufmerksam ungewöhnliche Geräusche oder Vibrationen wahrgenommen werden, die auf mögliche Probleme mit den Bremsen hinweisen könnten.

 

5. Flüssigkeitscheck: Kühl- & Hydraulikflüssigkeit sowie Scheibenwischwasser auffüllen

Um ein optimales Fahrerlebnis zu gewährleisten, sollten beim Frühjahrs-Check von Oldtimern auch die verschiedenen Flüssigkeiten überprüft werden.
Dazu gehören nicht nur die Bremsflüssigkeit und Motoröl, sondern auch die Hydraulikflüssigkeit der Servolenkung und die Kühlflüssigkeit.

Wer gerne selber an seinem Oldtimer schraubt, zieht vielleicht auch die Anschaffung eines Refraktometers in Erwägung, um den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit oder den Gefrierpunkt der Kühlflüssigkeit und Scheibenwischwasser zu messen.

 

6. Elektronik und Beleuchtung: Im Frühjahrscheck für Oldtimer nicht vernachlässigen

Der Frühjahrs-Check eines Oldtimers sollte auch eine Überprüfung der elektronischen Systeme und der Beleuchtung umfassen.
Insbesondere ältere Fahrzeuge mit ihren oft noch originalen Kabelbäumen und elektrischen Komponenten können im Laufe der Zeit anfällig für Ausfälle werden.
Daher ist es ratsam, alle elektrischen Systeme des Fahrzeugs gründlich zu inspizieren und zu testen.

Prüfen Sie alle elektrischen Komponenten und die Beleuchtung auf Funktionstüchtigkeit, einschließlich der Scheinwerfer, Blinker und des Innenlichts.

Beginnen Sie damit, alle Glühbirnen und Lampen zu überprüfen und gegebenenfalls zu ersetzen.
Auch wenn die Glühbirnen auf den ersten Blick noch funktionieren, können sie durch das Alter und die Nutzung schwächer geworden sein und nicht mehr die volle Leistung erbringen. Achten Sie darauf, dass alle Lampen richtig eingestellt sind und das Licht korrekt ausgerichtet ist.

Neben den grundlegenden elektrischen Komponenten sollten auch alle Sicherungen überprüft und gegebenenfalls ersetzt werden.
Achten Sie darauf, dass die Sicherungen die richtige Größe und Leistung für die einzelnen Komponenten haben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kontrolle der Scheibenwischer und der Scheibenwaschanlage.
Prüfen Sie, ob die Wischerblätter in gutem Zustand sind und ersetzen Sie sie gegebenenfalls.
Testen Sie auch die Waschanlage und stellen Sie sicher, dass sie ordnungsgemäß funktioniert.

 

7. Karosseriecheck: Lackzustand und Roststellen überprüfen

Diesen Punkt werden Sie an Ihrem Schätzchen sicherlich ohnehin regelmäßig durchführen:

Überprüfen Sie die Karosserie auf Rost und Schäden und achten Sie auf eine gleichmäßige Lackierung. Auch kleinere Dellen oder Kratzer können später teure Reparaturen bedeuten.

Zunächst sollten Schmutz und Salzreste gründlich entfernt werden, um eine optimale Grundlage für eine Lackaufbereitung zu schaffen.
Anschließend kann der Lack aufpoliert werden, um ihn wieder zum Glänzen zu bringen.
Eine regelmäßige Wachsbehandlung schützt den Lack vor Umwelteinflüssen und sorgt für eine längere Haltbarkeit.

Neben der Lackpflege ist auch die Karosserie auf Mängel zu überprüfen. Hierbei sollten insbesondere Roststellen, Dellen oder Kratzer untersucht werden.
Kleine Roststellen können meist selbst behoben werden, während größere Reparaturen eine professionelle Lackiererei erfordern.
Kratzer und Dellen sollten ebenfalls beseitigt werden, um den Wert des Oldtimers zu erhalten.

Kleine Beschädigungen und Abplatzer lassen sich mit den geeigneten Hilfsmitteln schnell & unkompliziert selber ausbessern.

 

8. Reinigung & Pflege: Lack, Dichtungen und Felgen reinigen und pflegen

Denken Sie auch daran, dass Ihr Oldtimer in den Wintermonaten wahrscheinlich viel Zeit in der Garage verbracht hat und somit eine Wäsche benötigt.
Eine gründliche Reinigung und Pflege Ihres Oldtimers lohnt sich nicht nur für die Optik, sondern auch für die langfristige Erhaltung Ihres Klassikers.
Es empfiehlt sich, das Auto von Hand zu waschen, da Waschanlagen und Bürsten dem Lack und empfindlichen Stoffdächern schaden können.

Neben der Lackpflege spielt auch die Pflege der Gummiteile eine wichtige Rolle.
Regelmäßiges Pflegen mit Glyzerin oder speziellen Dichtungspflegeprodukten sorgt dafür, dass die Gummiteile geschmeidig bleiben und länger halten.
Insbesondere die Gummis von älteren Oldtimern benötigen eine besondere Pflege, da sie manchmal gar nicht mehr lieferbar sind.
Gut gepflegte Gummiteile verhindern, dass Feuchtigkeit in den Innenraum eindringt und Rostschäden sowie muffigen Geruch verursacht.

 

9. Innenausstattung im Fokus: Pflege & Aufbereitung

Überprüfen Sie den Zustand der Sitze, des Armaturenbretts und der Polsterung auf Beschädigungen oder Abnutzungserscheinungen.

Eine regelmäßige Pflege und Reinigung kann nicht nur den optischen Eindruck verbessern, sondern auch die Haltbarkeit der Materialien verlängern.

Zunächst sollte man die Sitze auf Risse, Abnutzungsspuren und Verfärbungen untersuchen.
Bei Ledersitzen kann man beispielsweise mit einem speziellen Lederreiniger und -pflegeprodukt Abhilfe schaffen.
Auch für Stoffpolster gibt es passende Reinigungsmittel, um hartnäckigen Schmutz zu entfernen.
Auch das Auftragen von Imprägniermitteln kann bei empfindlichen Stoffbezügen eine sinnvolle Maßnahme sein.
Bei tiefergehenden Schäden wie Rissen oder Löchern sollte man eine Fachwerkstatt aufsuchen, die eine fachgerechte Reparatur durchführen kann.

Auch das Armaturenbrett verdient Aufmerksamkeit. Hier sollte man darauf achten, dass die Instrumente und Anzeigen einwandfrei funktionieren und gut lesbar sind.
Im Falle von Beschädigungen am Armaturenbrett kann man ebenfalls eine Fachwerkstatt aufsuchen, um eine professionelle Reparatur durchführen zu lassen.
Neben der Reinigung und Reparatur sollte man auch auf die Erhaltung des Zustands achten.
Eine regelmäßige Cockpitpflege mit geeigneten Mitteln wie Leder- oder Kunststoffpflegeprodukten kann dazu beitragen, dass das Material nicht porös wird oder ausbleicht.

Insgesamt lohnt es sich, dem Innenraum des Oldtimers ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken.
Eine regelmäßige Reinigung und Pflege kann die Haltbarkeit der Materialien verlängern und dazu beitragen, dass das Fahrzeug auch innen in einem guten Zustand bleibt.

 

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Machen Sie eine ausführliche Probefahrt, um das Fahrzeug auf Herz und Nieren zu testen und achten Sie auf ungewöhnliche Vibrationen, Geräusche oder Fahreigenschaften.

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