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Schmierstoff für alle Herausforderungen und Spezialanwendungen

Sie sind auf der suche nach

Schmierstoffen oder Lösungen für ihren Schmierstoffbereich!

Mit unserem umfangreichen Schmierstoffprogram lösen
wir jede ihrer Herausforderung.

Schmierstoffe werden in zwei große Gruppen
unterteilt  "Auto" und "Industrie".

Diese Gruppen gliedern sich dann noch weiter in verschiedene
spezifische Untergruppen ein, die der jeweiligen Anwendung
dann entsprechen.

Der Absatz an Industrieschmierstoffen - ist Weltweit geringer  als der von
Motoren- und Getriebeölen,  dafür ist die Sortenvielfalt wegen der großen
Bandbreite der einzelnen spezifischen Anwendungsbereiche deutlich größer.

Die Hauptfunktion von Schmierstoffen besteht darin, aneinander
reibende Flächen
voneinander zu trennen.

Durch die Bildung eines Schmierfilmes wird der direkte Materialkontakt
der beiden Reibpartner vermieden.

Dabei müssen die Schmierstoffe jedoch eine möglichst
große Kraftübertragung gewährleisten und gleichzeitig die Reibung
und den daraus entstehenden Materialverschleiß mindern.

Daneben erfüllen Schmierstoffe aber auch noch eine Reihe weiterer
Funktionen wie beispielsweise Schutz vor Rostbildung,

Abdichten der Schmierstelle gegen Schmutz und Umwelteinflüsse
oder Ableiten entstandener Wärme.

Nach ihrem Aggregatzustand lassen sich Schmierstoffe
in drei Hauptgruppen einteilen.

  • Schmieröle zählen zu den flüssigen, Fette und
  • Pasten zu den halbfesten und Festschmierstoffe
  • zur Klasse der festen Schmierstoffe.

Anwendung von Schmierstoffen - Spezialschmierstoffen

Die Anwendungsgebiete für Schmierstoffe sind sehr weitreichend.
Grundsätzlich werden Schmierstoffe überall dort eingesetzt, wo sich
zwei Oberflächen aufeinander bewegen. 

Doch nicht mehr nur zur Verminderung von Reibungswiderstand
oder zur Vermeidung von  Verschleißerscheinungen werden
Schmierstoffe eingesetzt.

Auch zur Beseitigung von Quietsch- oder Bewegungsgeräuschen
oder zur haptischen Aufwertung von Bedienelementen wie Schaltern
und Knöpfen werden Schmierstoffe eingesetzt.

Sie sind auf der suche nach Schmierstoffen oder Lösungen für ihren Schmierstoffbereich! Mit unserem umfangreichen Schmierstoffprogram lösen wir jede ihrer Herausforderung. Schmierstoffe... mehr erfahren »
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Schmierstoff für alle Herausforderungen und Spezialanwendungen

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Mit unserem umfangreichen Schmierstoffprogram lösen
wir jede ihrer Herausforderung.

Schmierstoffe werden in zwei große Gruppen
unterteilt  "Auto" und "Industrie".

Diese Gruppen gliedern sich dann noch weiter in verschiedene
spezifische Untergruppen ein, die der jeweiligen Anwendung
dann entsprechen.

Der Absatz an Industrieschmierstoffen - ist Weltweit geringer  als der von
Motoren- und Getriebeölen,  dafür ist die Sortenvielfalt wegen der großen
Bandbreite der einzelnen spezifischen Anwendungsbereiche deutlich größer.

Die Hauptfunktion von Schmierstoffen besteht darin, aneinander
reibende Flächen
voneinander zu trennen.

Durch die Bildung eines Schmierfilmes wird der direkte Materialkontakt
der beiden Reibpartner vermieden.

Dabei müssen die Schmierstoffe jedoch eine möglichst
große Kraftübertragung gewährleisten und gleichzeitig die Reibung
und den daraus entstehenden Materialverschleiß mindern.

Daneben erfüllen Schmierstoffe aber auch noch eine Reihe weiterer
Funktionen wie beispielsweise Schutz vor Rostbildung,

Abdichten der Schmierstelle gegen Schmutz und Umwelteinflüsse
oder Ableiten entstandener Wärme.

Nach ihrem Aggregatzustand lassen sich Schmierstoffe
in drei Hauptgruppen einteilen.

  • Schmieröle zählen zu den flüssigen, Fette und
  • Pasten zu den halbfesten und Festschmierstoffe
  • zur Klasse der festen Schmierstoffe.

Anwendung von Schmierstoffen - Spezialschmierstoffen

Die Anwendungsgebiete für Schmierstoffe sind sehr weitreichend.
Grundsätzlich werden Schmierstoffe überall dort eingesetzt, wo sich
zwei Oberflächen aufeinander bewegen. 

Doch nicht mehr nur zur Verminderung von Reibungswiderstand
oder zur Vermeidung von  Verschleißerscheinungen werden
Schmierstoffe eingesetzt.

Auch zur Beseitigung von Quietsch- oder Bewegungsgeräuschen
oder zur haptischen Aufwertung von Bedienelementen wie Schaltern
und Knöpfen werden Schmierstoffe eingesetzt.

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Geschichte von Schmierstoffen

Der Schmierstoff in seiner Definition als Hilfsmittel zur Verminderung von Reibung und Erleichterung
von Arbeitsabläufen ist wohl so alt wie Reibung und das Bewältigen von Arbeitsabläufen selbst.

Vor fast 5000 Jahren erkannten die Ägypter, dass ihre Holzschlitten, mit denen sie große Steine  durch die Wüste
bewegten,  auf nassem Sand besser glitten und gossen deshalb Wasser vor ihre Schlitten.
Wandbilder in Gräbern, die auf die Zeit um 2000 v. Chr. datiert wurden, zeugen bereits von Bemühungen,
aneinander reibende, bewegliche Teile mit tierischen Fetten zu schmieren.

Durch die chemische Untersuchung gefundener Überreste von Streitwagen aus dem Jahre 1400 v. Chr. konnte
nachgewiesen werden, dass in den Achsgelenken der Streitwagen bereits Hammel
und Rinderfett zur Schmierung benutzt wurde.

Diese tierischen Fette und Öle waren noch bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hinein ein gängiges Schmiermittel
für viele Anwendungen. Auch die Philosophen Aristoteles und Plato sowie das Universalgenie Leonardo da Vinci
setzten sich  mit dem Thema Reibung auseinander.

Ende des 19. Jahrhunderts begann der Siegeszug des Mineralöls, ehe im frühen 20. Jahrhundert die Erforschung
und Herstellung von synthetischen Ölen einsetzte. In den letzten Jahrzehnten folgten in rasantem
Tempo Neu- und Weiterentwicklungen, die in den heutigen Hochleistungs- und Spezialschmierstoffen gipfelten.

ÖLE

In fast allen flüssigen und halbfesten Schmierstoffen wird die eigentliche Schmierleistung vom Grundöl erbracht.
Wichtige Faktoren für die Leistungsfähigkeit der Öle sind dabei die Viskosität und die Temperaturbeständigkeit.

Nur noch selten werden „reine“ Öle als Schmiermittel eingesetzt. Moderne Schmieröle bestehen meist aus
einem Grundöl oder einer Mischung von mehreren Ölen und zugesetzten

Additiven. Dadurch lassen sich die Fähigkeiten der Öle verbessern sowie die Qualität und Funktionalität erhöhen.

FETTE

Schmierfette bestehen hauptsächlich aus einem Grundöl und einem Verdicker.
Dabei wirkt der Verdicker als  Trägermittel für das Öl und sorgt für die Bindung des Öles.

Der Verdicker funktioniert wie ein Schwamm, der bei Belastung Öl zur Schmierung abgibt und bei nachlassender Belastung
das Öl wieder bindet.

Generell gilt, dass ein Schmiersystem nur so stabil ist, wie seine instabilste Komponente. Das heißt, dass auch
zum Beispiel die thermische Stabilität des Verdickers für die Temperaturbeständigkeit des Fettes von Bedeutung ist.

Als gängige Verdicker werden sowohl mineralische als auch synthetische Stoffe angeboten.

SCHMIERPASTEN

Schmierpasten sind im Aufbau den Schmierfetten sehr ähnlich, haben aber einen wesentlich höheren Feststoffanteil als Fette.
Schmierpasten können sowohl mit einem reinen Verdicker als auch mit Festschmierstoffen oder einer Kombination beider
formuliert werden.

Schmierpasten mit einem hohen Verdickeranteil ergeben so sehr konsistente Schmierstoffe, die  häufig als Montagepaste
zum Einsatz kommen.

Eine Schmierpaste, die aus den Hauptbestandteilen Öl oder Fett und Festschmierstoff hergestellt wurde, vereinigt die Vorteile
einer Festschmierstoff- und einer reinen Fettschmierung.

FESTSCHMIERSTOFFE

Festschmierstoffe sind Schmiermittel, die auf  den behandelten Werkstücken geschlossene und extrem dünne Gleitfilme bilden.
Dabei können sie in reiner Form als Pulver oder in Kombination mit  anderen Substanzen wie Öl oder Fett aufgebracht werden.

Festschmierstoffe bieten einen sehr guten Schutz vor Verschleiß.

Festschmierstoffe sind ebenfalls Hauptbestandteil von Gleitlacken. Bei diesen – auch als Trockenschmierstoffe oder
Anti-Friction-Coating bekannten – Gleitlacken sind die Festschmierstoffe nicht in Öl oder Fett, sondern in einem lackähnlichen
organischen oder anorganischen Bindemittel gelöst.

AUSWAHLKRITERIEN UND UNTERSCHEIDUNGSMERKMALE

Die Vielzahl der einzelnen Komponenten, Grundöl, Verdicker, Festschmierstoff und Additive machen
auch eine Vielzahl von Kombinationen im Hinblick auf die Eigenschaften eines Schmierstoffes möglich.

Die Auswahl des optimalen Schmierstoffes für eine Anwendung basiert immer auf ausführlichen
Analysen unter Einbeziehung unterschiedlicher, spezifischer Faktoren. Die Haupteigenschaften der Schmierstoffe
müssen ebenso wie seine sekundären Eigenschaften den Anforderungen und Ansprüchen von Anwendern
und Anwendung gerecht werden.

Während die endgültige Wahl eines Schmierstoffes immer auf erfolgreichen Versuchen und  Tests beruhen soll,
kann aufgrund von Kennwerten und Berechnungen bereits eine aussagekräftige Vorauswahl getroffen werden.

Die relevantesten Benchmarks sind dabei die Art der Anwendung und die Einsatzbedingungen sowie der Einsatzzeitraum
des Schmierstoffes. Ebenso bedeutend ist die Frage, ob der verwendete Schmierstoff eine kontinuierliche Schmierleistung
erbringen muss oder ob es sich um eine sogenannte Intervallschmierung handelt.

Daneben ist die Verträglichkeit mit den behandelten Materialien und mit den Umgebungsmaterialien wie Wasserdampf
oder Salzwasser von großer Bedeutung.

Auch optischen und haptischen Ansprüchen muss ein Schmierstoff gerecht werden. Liegt eine Anwendung beispielsweise
in einem Bereich, in dem der Endverbraucher die behandelte Komponente im normalen Gebrauch sieht oder
anfasst, darf der Schmierstoff möglichst nicht zu sehen und zu fühlen sein.

Des Weiteren sind die Umweltfreundlichkeit, die gesundheitliche Unschädlichkeit, die Handhabung
und die Anwenderfreundlichkeit von großer Bedeutung.

Bei allen Auswahlkriterien gilt: Je näher man diese differenzieren und spezifizieren kann, desto näher kommt man
dem für die Anwendung am besten geeigneten Schmierstoff.

Schmierstoffe erfüllen folgende Aufgaben:

  • Schmieren
  • Kühlen
  • Dichten
  • Reinigen
  • Schützen

Industrieschmierstoffe werden in verschiedenen Anwendungsprofile aufgeteillt:

  • Fette
  • Formenöle
  • Hydrauliköle
  • Getriebeöl
  • Gleitbahnöl
  • Härteöle
  • Hydrauliköle
  • Korrosionsschutzöle
  • Kompressorenöle
  • Kühlschmierstoffe
  • Metallberabeitungsöle
  • Transformatorenöle
  • Turbinenöle
  • Umlauföle
  • Wärmeübertragungsöle
  • Walzöle

 

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